Gruppenfoto vor Kasseler Kulisse im Februar 2009, mit unseren Gästen Andreas Gormans und Marten Jan Bok (2. und 3. v.l.)

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Gemeinsam ad fontes! Hier finden Sie die Kurzbiographien der Teilnehmerinnen und Teilnehmer in alphabetischer Reihenfolge.
Zu den Projektbeschreibungen wird jeweils, nach Untergruppen geordnet, verlinkt.
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Technikgenese als Übersetzungsprozeß. Die Radierung in der niederländischen Kunstproduktion des 17. Jahrhunderts

Produktion und Rezeption

Britta Bode studierte Kunstgeschichte, Philosophie, Klassische Archäologie und Neuere Deutsche Literatur in Marburg, London und Berlin. 2001 Magisterarbeit über Rembrandts Doppelbildnis des "Anslo und seiner Frau". Praktika in London (u. a. British Museum, Dulwich Picture Gallery) und Berlin (Staatliche Museen zu Berlin). Seit 1996 freiberufliche Dozentin u. a. im Auftrag der Staatlichen Museen zu Berlin (Gemäldegalerie, Nationalgalerie, Kupferstichkabinett) sowie der Akademie der Staatlichen Museen. Seit 2005 Promotionsprojekt zur niederländischen Radierung (Prof. Dr. Werner Busch und Prof. Dr. Volker Manuth) gefördert durch die Graduiertenförderung des Landes Berlin; 2006-2007 Forschungsaufenthalt in den Niederlanden mit Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes; 2008 Forschungsstipendium der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel.

Konferenzpapiere:
- Conditions for Change. Technical innovation and artistic invention in early 17th-century etching in the Netherlands, Jahrestagung der Renaissance Society of America, Venedig (2010)
- Radierung als Übersetzung. Neue Befunde zu den Illustrationen der 'Chronique' des Winsemius (1622), Arbeitstreffen des DFG-Netzwerks “ad fontes!” in Kassel (2009)
- Imitation und Invention. Simon Frisius und die Radierung, Jahrestreffen des Arbeitskreises Niederländische Kunst- und Kulturgeschichte e. V., Heidelberg (2009)




Forschungsgruppe historische Lichtgefüge: Natürliches Licht

Wissen und Wahrnehmung

Carolin Bohlmann


Bilder und Dinge im Horizont frühneuzeitlichen Sammlungen

Wissen und Wahrnehmung

Robert Felfe, geb. 1969, 1991-1997 Studium der Kunstgeschichte, Kulturwissenschaft in Berlin und Greifswald, 2000 Promotion im Fach Kunstgeschichte, Humboldt-Universität zu Berlin. Seit 2002 Wiss. Mitarbeiter am Sonderforschungsbereich der DFG Kulturen des Performativen an der Freien Universität Berlin, mit einem Projekt zur Sammlungsgeschichte in der Frühen Neuzeit, seit 2002 regelmäßige Lehrtätigkeit an der Humboldt-Universität zu Berlin sowie Gastlehraufträge in London, Florenz und Luzern.

Publikationen (Auswahl):
- Nebenwege der Perspektive. Die Linie als bildnerisches Element zwischen Geometrie und Handwerkspraxis, in: Klaus W. Hempfer/Anita Traninger (Hgg.), Dynamiken des Wissens, Freiburg 2007, 61-90
- Gedächtniskunst versus Theorien der Erkenntnis. Raumkonzepte frühneuzeitlicher Kunstkammern, in: Regula Schmid Keeling u.a. (Hg.), Ausmessen Darstellen Inszenieren. Aneignung Schaffung und Wiedergabe von Räumen in Mittelalter und Früher Neuzeit, Zürich 2007, 191-210
- mit Karin Leonhard, Lochmuster und Linienspiel. Überlegungen zur Druckgrafik im 17. Jahrhundert, Freiburg 2006
- Hg. mit Angelika Lozar, Frühneuzeitliche Sammlungspraxis und Literatur, Berlin 2006
- Las Meninas. Blinde Flecken der klassischen Repräsentation, in: Natascha Adamowsky/Peter Matussek (Hgg.), [Auslassungen]. Leerstellen als Movens der Kulturwissenschaft, Würzburg 2004, 135-146
- Naturgeschichte als kunstvolle Synthese. Physikotheologie und Bildpraxis bei Johann Jakob Scheuchzer, Berlin 2003
- Umgebender Raum-Schauraum. Die Theatralisierung musealer Räume als Medialisierung, in: Jan Lazardzig/Hellmar Schramm/Ludger Schwarte (Hgg.), Laboratorium Bühne. Schauplätze des Wissens im 17. Jahrhundert, Berlin 2003, 226-265



Forschungsgruppe historische Lichtgefüge: Natürliches Licht

Wissen und Wahrnehmung

Thomas Fink


Verrücken, Umstellen, Austauschen. Über das Anordnen von Gegenständen auf niederländischen Stillleben

Produktion und Rezeption

Claudia Fritzsche, geb. 1976. 1995-2001 Studium der Kunstgeschichte, Kulturwissenschaften und Psychologie an der Universität Leipzig; 2001-2002 freie Mitarbeiterin am Sprengelmuseum Hannover; 2002-2005 Promotionsstipendium der Friedrich-Naumann-Stiftung; 2004 gemeinsam mit Karin Leonhard Gründung des „Arbeitskreises Holländische Malerei des 17. Jahrhunderts“.

Zur Funktion des Zitierens von Bildern in Bildern am Beispiel der niederländischen Tronie
Produktion und Rezeption


Dagmar Hirschfelder, geb. 1973, studierte Kunstgeschichte, Geschichte und Germanistik in Bonn und Paris (Sorbonne); 2000 MA, 2001-2004 Promotionsstipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes; 2005 Promotion. Seit 2001 Redakteurin bei dem Rezensionsjournal sehepunkte (Niederl. Malerei und Graphik, 15.-17. Jh.). 2005-2007 wissenschaftliche Volontärin am Germanischen Nationalmuseum, Nürnberg (Abteilung Gemälde bis 1800 / Glasmalerei). Seit 2007 wiss. Mitarbeiterin am Germanischen Nationalmuseum (Projektarbeit: Neueinrichtung der Schausammlung zu Kunst und Kultur 1500-1800).

Publikationen (Auswahl):
- Tronie und Porträt in der niederländischen Malerei des 17. Jahrhunderts (zugl. Diss. Bonn 2005), Berlin 2008
- Das bürgerliche Kostümporträt im Werk Rembrandts und seiner Nachfolger, in: Jan Kelch/Bernd Lindemann (Hgg.), Rembrandt – Wissenschaft auf der Suche (Beiheft zum Jahrbuch der Berliner Museen), Berlin [erscheint 2008]
- Training Piece and Sales Product. On the Functions of the Tronie in Rembrandt's Workshop, in: Michiel Roscam Abbing (Hg.), Rembrandt 2006, Bd. 1: Essays, Leiden 2006, 112-133
- Porträt oder Charakterkopf? Der Begriff Tronie und seine Bedeutung im 17. Jahrhundert, in: Bernhard Schnackenburg/Ernst van de Wetering (Hgg.), Der junge Rembrandt. Rätsel um seine Anfänge (Ausst.-Kat. Gemäldegalerie, Staatliche Museen Kassel 2001/02; Museum het Rembrandthuis, Amsterdam 2002), Wolfratshausen 2001, 82-90



Studien zu produktionssteigernden Arbeitsmethoden und seriellen Verfahren in der niederländischen Werkstattpraxis
des 17. Jahrhunderts

Produktion und Rezeption

Katja Kleinert, geb. 1972. 1991-1993 Freiwillige der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e.V. im Joods Historisch Museum, Amsterdam. Studierte Kunstgeschichte und Niederländische Philologie an der Freien Universität Berlin, der Vrije Universiteit Brussel und der Universiteit van Amsterdam; 1999 MA; 2000-2004 Promotionsstipendium der FAZIT-Stiftung, des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), der Netherlands organization for international cooperation in higher education (NUFFIC) und der Nachwuchsförderung des Landes Berlin (NAFÖG); 2004 Promotion. 2005-2007 wissenschaftliche Museumsassistentin in Fortbildung der Staatlichen Museen zu Berlin. Seit 2007 wissenschaftliche Assistentin am Hahn-Meitner-Institut Berlin für ein Kooperationsprojekt mit der Gemäldegalerie Berlin zur Untersuchung von Gemälden mittels Neutronenautoradiographien.

Publikationen (Auswahl):
- mit Claudia Laurenze-Landsberg, Zur Bildgenese von Rembrandts Gemälde Simson und Delia. Die Entstehung eines Frühwerks von Rembrandt auf der Basis von Autoradiographien analysiert, in: Jan Kelch/Bernd Lindemann (Hgg.), Rembrandt – Wissenschaft auf der Suche (Beiheft zum Jahrbuch der Berliner Museen), Berlin [erscheint 2008]
- mit Maria Reimelt, Ein komplexer Malprozeß mit ikonographischen Konsequenzen. Zum Entstehungsprozeß des Werkes So de ouden zongen, so pijpen de jongen von Jan Steen in der Gemäldegalerie, in: Rembrandt – Wissenschaft auf der Suche (Beiheft zum Jahrbuch der Berliner Museen), Berlin [erscheint 2008]
- Atelierdarstellungen in der niederländischen Genremalerei des 17. Jahrhunderts, Petersberg 2006
- mit Cécile Tainturier, Schilders uit de verf: Leidse ateliervoorstellingen uit de zeventiende eeuw, in: Beelden in Leiden (Sonderausgabe De zeventiende eeuw), 2006, 121-146



Barocke Schöpfungstheorien

Wissen und Wahrnehmung

Karin Leonhard, Studium der Kunstwissenschaft und Germanistik in München; Dissertation über die Interieurmalerei Jan Vermeers. Doktorandenstipendium der Universität München, Postdoktoranden-Stipendium der Fritz Thyssen Stiftung. Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Leipzig, Förderung des Tandem-Projekts "Historische Wahrnehmungsformen in Bild und Text" durch die Volkswagen-Stiftung, seit 2004 wissenschaftliche Assistentin an der Universität Eichstätt-Ingolstadt, Forschungsschwerpunkte: Raum- und Wahrnehmungsmodelle der frühen Neuzeit, kunstwissenschaftliche Theorien und Methoden.

Publikationen (Auswahl):
- Über Links und Rechts und Symmetrie im Barock, in: Stephan Günzel (Hg.), Topologie. Zur Raumbeschreibung in den Kultur- und Medienwissenschaften, Bielefeld 2007, 135-151
- Shell collecting. On 17th Century Conchology, Curiosity Cabinets and Stillife Painting, in: Karl A.E. Enenkel/Paul J. Smith (Hgg.), Early Modern Zoology: The Construction of Animals in Science, Literature and the Visual Arts (= Intersections, Yearbook for Early Modern Studies; 7), Leiden/Boston 2007, 177-214
- Was ist Raum im 17. Jahrhundert? Die Raumfrage des Barock. Von Descartes zu Newton und Leibniz, in: Pablo Schneider/Horst Bredekamp (Hgg.), Visuelle Argumentationen. Die Mysterien der Repräsentation und die Berechenbarkeit der Welt, Paderborn 2005, 11-34
- Hg. mit Gabriele Wimböck und Markus Friedrich, Evidentia. Reichweiten visueller Wahrnehmung in der frühen Neuzeit, München 2007
- mit Robert Felfe, Lochmuster und Linienspiel. Überlegungen zur Druckgrafik des 17. Jahrhunderts, Freiburg 2006
- Das gemalte Zimmer. Zur Interieurmalerei Jan Vermeers, München 2003
- Vermeer's Pregnant Women. On Human Generation and Pictorial Representation, in: Art History 3 (2002), 293-318, 418



Bild und Bühne

Bild und Bühne

Jan Nicolaisen, geb. 1963, Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Germanistik in Freiburg i.Br., Paris und Berlin. 1991-1993 Promotionsstipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes, 1993 Promotion. 1993-1995 Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei C.G. Boerner in Düsseldorf/New York, 1995-1999 Leiter der Öffentlichkeitsarbeit am Museum der bildenden Künste Leipzig, 2000-2006 Wissenschaftlicher Mitarbeiter für Gemälde und Plastik Alter Meister, seit 2007 Leiter der Abteilung Malerei und Plastik am Museum der bildenden Künste Leipzig.

Publikationen (Auswahl):
- Hans Hartung. Spontanes Kalkül (Ausst.-Kat. Museum der bildenden Künste Leipzig, Kunsthalle zu Kiel), 2007
- Das Museum der Künstler. Zeitgenössische Künstler über Alte Meister, München 2005
- Selbstdarstellung und Spezialistentum in der niederländischen Malerei des 17. Jahrhunderts - ein neuer Fund zur Biographie Hendrick van Steenwijcks d.J.,
in: Oud Holland 118 (2005), 121-130
- "Chaos unentwirrbarer Farben". Künstlerische Handschrift als Ausdruck von Subjektivität in der niederländischen Malerei und Kunsttheorie des 17. Jahrhunderts, in: Augenkitzel. Barocke Meisterwerke und die Kunst des Informel (Ausst.-Kat. Kunsthalle zu Kiel), Kiel 2004, 34-40
- Musik im Zentrum der Macht – Anmerkungen zur Musizierenden Gesellschaft in vornehmer Halle von Pieter der Hooch, in: Museum der bildenden Künste Leipzig, Jahresheft 2002, Leipzig 2003, 19-32
- Was ist das Private in der Kunst des 17. Jahrhunderts? Zu einem Interieurbild ohne Figuren von Pieter Janssens Elinga, in: camera elinga. Pieter Janssens begegnet Jeff Wall, Städelsches Kunstinstitut und Städtische Galerie in Zusammenarbeit mit dem Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main, Frankfurt a.M. 2002, 39-51
- Ein Experiment in fremder und in eigener Handschrift – zu einem Frühwerk des Jacob Isaacksz. van Ruisdael, in: Jahresheft des Museums der bildenden Künste Leipzig 2001, Leipzig 2002, 35-46;
- Katalogbeiträge in: Ausst.-Kat. Jacob van Ruisdael. Die Revolution der Landschaft, Hamburger Kunsthalle und Frans Hals Museum Haarlem, Hamburg und Zwolle 2002, 82, 99
- Gerrit Dou 1613-1675. Master Painter in the Age of Rembrandt, Rezension der Ausstellungen in Washington, London und Den Haag, in: Kunstchronik, Heft 12, Dezember 2001, 576-583
- Das Stilleben "Vögel" von Georg Flegel aus dem Jahr 1637 im Kontext des niederländisch geprägten Künstlermilieus in Frankfurt am Main, in: Georg Flegel, Vögel, 1637 (= Patrimonia 178, hg. von der Kulturstiftung der Länder in Verbindung mit dem Museum der bildenden Künste Leipzig), Leipzig 2000, 9-36
- Zur Privatisierung des gedruckten Bildes im 15. Jahrhundert, in: Spiegel der Seligkeit. Sakrale Kunst im Spätmittelalter (Ausst.-Kat. Germanisches Nationalmuseum Nürnberg), Nürnberg 2000, 84-96
- Martin Schongauer - ein Mitarbeiter der Werkstatt Hans Memlings? Zur Wanderschaft Schongauers und dem Einfluß der niederländischen Malerei des 15. Jahrhunderts auf sein Werk, in: Pantheon 1999, Jahrgang LVII, 33-56



Betrachten und Hören im Kirchenraum, oder: Gab es ein Reformiertes Bildkonzept?

Produktion und Rezeption

Almut Pollmer-Schmidt, geb. 1979, studierte Kunstgeschichte, ev. Theologie und sächsische Landesgeschichte in Dresden und Leiden/NL, 2003 Abschluß in Leiden. Praktika in Dresden (Gemäldegalerie Alte Meister) und Amsterdam (Rijksmuseum), 2003/04 Projektarbeit im Amsterdams Historisch Museum, 2004-09 Doktorandin (assistent-in-opleiding) an der Universiteit Leiden mit einem Forschungsprojekt zu gemalten Kircheninterieurs um 1650 (Prof. Reindert L. Falkenburg), seit Juni 2009 Volontärin, zunächst bei der Stiftung Kloster Dalheim LWL-Landesmuseum für Klosterkultur, seit Juni 2010 im Städel Museum Frankfurt a. M.

Publikationen:
- Catalogus van de schilderijen in de verzameling van Adriaan van der Hoop, in: Ellinoor Bergvelt/Jan Piet Filedt Kok/Norbert Middelkoop (Hgg.), De Hollandse meesters van een Amsterdamse bankier. De verzameling van Adriaan van der Hoop (1778-1854) (Ausst.-Kat. Amsterdam, Rijksmuseum und Amsterdams Historisch Museum), Amsterdam 2004, 135-195
- Relaties, passies en succes: schilderijen in opdracht van Adriaan van der Hoop (1778-1854), in: Jaarboek Amstelodamum 96 (2004), 79-108


Bild und Bühne

Bild und Bühne

Christian Tico Seifert, geb. 1968 in Berlin. Studium der Kunstgeschichte, Klassischen Archäologie und Mittelalterlichen Geschichte an der Freien Universität (FU) Berlin, 1999 M.A., 2000-2003 Promotionsstipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes, 2008 Promotion an der FU Berlin (Studien zu Leben und Werk Pieter Lastmans (1583-1633)). 2003-2004 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Kunsthistorischen Institut der FU Berlin, 2004-2006 Kommissarischer Verwaltungsleiter des Fachbereichs Geschichts- und Kulturwissenschaften der FU Berlin, 2006-2008 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Kunsthistorischen Institut der FU Berlin, seit Mai 2008 Senior Curator (Early Netherlandish, Dutch, Flemish, and German Art) an der National Gallery of Scotland in Edinburgh.

Publikationen (Auswahl):
- Dutch Mannerism: Goltzius and his Contemporaries (Ausst.-Kat. Edinburgh, National Gallery of Scotland) 2008
- Adam Elsheimer und Pieter Lastman. Zur Wirkungsgeschichte von Elsheimers Werk in der holländischen Malerei des frühen 17. Jahrhunderts, in: S. Gronert/A. Thielemann (Hgg.), Adam Elsheimer in Rom. Werk – Kontext – Wirkung. Akten des Internationalen Studientages der Bibliotheca Hertziana Rom, 26.-27. Februar 2004 (Rom und der Norden – Wege und Formen des künstlerischen Austauschs; 1), München 2008, 197-219
- An Unknown Drawing by Adam Elsheimer for the Frankfurt ‚True Cross’ Altarpiece, in: Master Drawings 45 (2007), 201-210
- Adam Elsheimer’s Artistic Circle in Rome, in: Rüdiger Klessmann (Hg.), Adam Elsheimer 1578-1610, (Ausst.-Kat. Edinburgh, National Gallery of Scotland; London, Dulwich Picture Gallery), 208-223
- Katalog Adam Elsheimers Umkreis, in: Rüdiger Klessmann (Hg.), Im Detail die Welt entdecken. Adam Elsheimer (1578-1610) (Ausst.-Kat. Frankfurt, Städelsches Kunstinstitut) 2006, 225-279 (außer Nr. A3, S. 232-235)
- Pieter Lastman, Constrijcken history Schilder tot Amsterdam – Kunstreicher Historienmaler zu Amsterdam, in: Martina Sitt (Hg.), Pieter Lastman. In Rembrandts Schatten? (Ausst.-Kat. Hamburg, Hamburger Kunsthalle) 2006, 14-24
- Rezension von: Amy Golahny, Rembrandt’s Reading. The Artist’s Bookshelf of Ancient Poetry and History (Amsterdam 2003), in: Burlington Magazine 147 (2005), 122-123
- Beiträge zu Leben und Werk des Lindauer Malers Jakob Ernst Thomann von Hagelstein (1588-1653), in: Wissenschaftliches Jahrbuch. Zeppelin Museum Friedrichshafen 2005, 100-111
- Drei Entwurfszeichnungen von Lodewijk Toeput für eine Odysseus und Nausikaa-Wandteppichserie, in: Delineavit & Sculpsit 29 (2005), 1-12
- Rebekka en Eliëzer bij de put – een onbekend schilderij van Jan Tengnagel (1584-1635), in: Kroniek van Het Rembrandthuis 2005/1-2, 14-23
- Jean-Pierre Ponnelle – Maler, Zeichner, Illustrator, in: Max W. Busch (Hg.), Jean-Pierre Ponnelle 1932-1988, Berlin 2002, 110-127
- Katalogbeiträge in: Peter Schoon/Sander Paarlberg (Hgg.), Greek Gods and Heroes in the Age of Rubens and Rembrandt/Griekse Goden en Helden in de tijd van Rubens en Rembrandt (Ausst.-Kat. Athen, Nationalgalerie; Dordrecht, Dordrechts Museum) 2000/2001



Tonale Dünenbilder. Serialität und Historizität

Produktion und Rezeption

Miriam Volmert, geb. 1978, studierte Kunstgeschichte, Germanistik und Klassische Archäologie in Tübingen, Utrecht und Hamburg. 2003 M.A., seit 2004 Doktorandin an der Universität Hamburg mit dem Dissertationsprojekt "Konstruktionen holländischer Identität. Dünenlandschaften im 16. und 17. Jahrhundert" (Arbeitstitel). 2005-2008 Promotionsstipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes.

Publikationen:
- Landschaftszeichen. Bildsemiosen in der holländischen Landschaftsmalerei des 17. Jahrhunderts, in: Michael Butter/Regina Grundmann/Christina Sanchez (Hgg.), Zeichen der Zeit. Interdisziplinäre Perspektiven zur Semiotik, Frankfurt [erscheint 2008]
- Garten und Grenze. Konstruktionen holländischer Identität in Dünenlandschaften des 16. und 17. Jahrhunderts, in: Matthias Krüger/Isabella Woldt (Hgg.), Die Nationalisierung der Kunst [in Vorbereitung]
- Das "angenehme Gebirge". Dünenlandschaften in der holländischen Malerei des 17. Jahrhunderts, in: Thomas Kirchhoff (Hg.), (Akten der Tagung Vieldeutigkeit des Natur- und Landschaftsbegriffs) [erscheint 2008]



Bild und Bühne

Bild und Bühne

Gregor J.M. Weber, geb. 1956, studierte Kunstgeschichte, Philosophie und Baugeschichte an der Universität Köln, der RWTH Aachen und der Rijksuniversiteit Utrecht. 1987 schloss er sein Studium in Aachen mit der Dissertation Der Lobtopos vom ‚lebenden Bild‘. Jan Vos und sein ‚Zeege der Schilderkunst‘ ab. Volontariat bei den Staatlichen Museen Kassel, Gemäldegalerie Alte Meister, 1987-1989, danach Lehr- und Werkverträge an verschiedenen Universitäten und Museen. 1994-2004 Konservator für Italienische Malerei an der Gemäldegalerie Alte Meister der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. 2004-2009 Leiter der Gemäldegalerie Alte Meister der Museumslandschaft Hessen Kassel in Schloss Wilhelmshöhe. 2005 Ernennung zum Honorarprofessor der Universität Bamberg. Seit April 2009 Hoofd Beeldende Kunst (Head of Fine and Decorative Arts) am Rijksmuseum Amsterdam.

Publikationen:
Publikationen (Auswahl): - "Dus leeft de dappre Graaf. Zu einem Bildnis Andries de Graeffs von Jan Lievens (1607-1674)", in: Oud Holland 99 (1985), 44-56
- "’t Lof van den Pekelharingh. Von alltäglichen und absonderlichen Heringsstilleben“, in: Oud Holland 101 (1987), 126-140
- Stilleben alter Meister in der Kasseler Gemäldegalerie, Melsungen 1989
- Der Lobtopos des 'lebenden' Bildes. Jan Vos und sein "Zeege der Schilderkunst" von 1654, Hildesheim / Zürich / New York 1991
- "Poetenhafer, Flugesel und Künstlerparnaß. Pegasus in den Niederlanden", in: Ausst.-Kat. Pegasus und die Künste, hrsg. von Claudia Brink und Wilhelm Hornbostel, Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg, München 1993, 70-92
- "Antoine Dezallier d’Argenville und fünf Maler namens Jan van der Meer", in: Oud Holland 107 (1993), 298-304
- "Johannes Vermeer, Pieter Jansz van Asch und das Problem der Abbildungstreue", in: Oud Holland 108 (1994), 98-106
- mit Andreas Henning, Ausst.-Kat. "Der himmelnde Blick". Zur Geschichte eines Bildmotivs von Raffael bis Rotari, Gemäldegalerie Alte Meister Dresden, Emsdetten/ Dresden 1998
- "Vermeer’s Use of the Picture-within-a-Picture: A New Approach", in: Ivan Gaskell, Michiel Jonker (Hgg.), Vermeer Studies (Studies in the History of Art, 55), Washington 1998, 295-307
- mit Birgit Kloppenburg, La famosissima Notte! Correggios Gemälde „Die Heilige Nacht“ und seine Wirkungsgeschichte, Emsdetten / Dresden 2000
- "Die Empirie des Lichtes. Anmerkungen zur Lichtbehandlung bei Johannes Vermeer", in: Kritische Berichte 30, Heft 4 (2002), 38-57
- Der Triumph des Bacchus. Meisterwerke Ferrareser Malerei in Dresden, 1480-1620, Bestandskatalog aus Anlaß der Ausstellung in Dresden, Residenzschloss 2003, hrsg. von Gregor J. M. Weber, Turin 2003
- Rembrandt im Kontrast. Die Blendung Simsons und Der Segen Jakobs, Ausst.-Kat. Staatliche Museen Ksssel, Gemäldegalerie Alte Meister, München 2005
- mit Thomas Ketelsen u.a., Ausst.-Kat. Rembandt-Bilder. Die historische Sammlung der Kasseler Gemäldegalerie, Staatliche Museen Kassel, München 2006
- mit Christiaan Vogelaar, Ausst.-Kat. Rembrandts Landschaften, Staatliche Museen Kassel, München 2006
- Hg. mit Ekkehard Mai, Sander Paarlberg, Vom Adel der Malerei. Holland um 1700, Ausst.-Kat. Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud, Köln / Dordrechts Museum / Museumslandschaft Hessen Kassel, Köln 2006
- "Adriaen van der Werff im Wettstreit mit de Lairesse. Die Gemäldedekoration in seinem Gartenzimmer von 1696", in Ekkehard Mai (Hg.), Holland nach Rembrandt. Zur niederländischen Kunst zwischen 1670 und 1750, Köln / Weimar / Wien 2006, 75-203